Auf Wunsch einer einzelnen Dame poste ich nun dieses Rezept. Die Dame ist nicht meine Mutter, auch wenn die schon immer sehr für Wirsing zu haben war. Damit hatte sie es nicht leid, denn als Kind war für mich Wirsing die Höchststrafe. Jetzt bin ich erwachsen. Das hat viele Vorteile: ich darf wählen gehen, habe ein eigenes Bankkonto, darf aufbleiben, so lange ich will, und Sachen mögen, die ich als Kind gehasst habe. Muscheln z.B. oder Gorgonzola oder auch Wirsing.
Wobei ich, das gebe ich zu, noch nie in meinem Leben freiwillig einen Wirsing gekauft habe. Aber jetzt bin ich Abonnentin einer Bio-Gemüse-Kiste, und in einer, die Anfang Januar ankam, war ein kleiner Wirsingkopf. Auf der kalten Veranda hält das Zeug sich lange, aber auch nicht ewig, und ich fand, es war Zeit, ihn entweder wegzuwerfen und mich schlecht zu fühlen oder etwas Nettes damit anzufangen. Diese Pasta war das Ergebnis. Ich mag sie.
Zutaten:
1/2 Päckchen Linguine (von Barilla heißen die aus irgend einem Grund Bavette)
1 Kopf Wirsing
ca. 150 Gramm nicht zu magerer Speck am Stück
Parmesan (gerne eine olle Rinde, die niemand mehr will)
Salz
Knoblauchöl (oder, falls keins vorhanden, normales Öl, in dem man ein paar halbierte Knoblauchzehen heiß werden lässt, sie dann rausfischt und wegwirft)
Den Speck würfeln, dabei die Rinde und dicke Knorpel entsorgen. In einem großen Topf oder einer Pfanne mit hohem Rand in dem Knoblauchöl auslassen, bis er zwar knusprig, aber nicht zu dunkel geworden ist. Das geht (zumindest in meiner Küche) besser bei niedriger Temperatur. Währenddessen vom Wirsing die alleräußersten Blätter wegwerfen (keine Ahnung, ob das wirklich nötig ist), die anderen vom Kopf lösen, waschen und die dicke Rippe in der Mitte bei jedem Blatt rausschneiden. Die entrippten Blätter stapeln und in feine Streifen schneiden. Zu dem Speck in den Topf werfen, umrühren, bis alle Blätter mit Fett überzogen sind, und weiter bei niedriger Hitze brutzeln lassen. Nach vielleicht drei Minuten ein bisschen Wasser dazuschütten, den in grobe Stücke gebröckelten Parmesanrest dazugeben, den Deckel auf Topf (oder Pfanne) setzen und weiter schmurgeln lassen. Inzwischen einen großen Topf Salzwasser zum Kochen bringen. Die Nudeln darin kochen, kurz bevor sie gar sind, eine Espressotasse voll Nudelkochwasser rausfischen und beiseite stellen. Die Nudeln abgießen, zu dem Wirsing, dem Speck und dem Parmesan schütten. Gut vermischen und evtl. mit einem Schuss Nudelwasser aus der Espressotasse geschmeidiger machen.
Also, bei mir hat's funktioniert.
Donnerstag, 10. Februar 2011
Dienstag, 29. Juni 2010
Pasta Puttanesca
Ich glaube ja, dass diese Pasta deshalb Nuttenpasta heißt, weil man zum Essen am Besten obenrum so gut wie nackt ist. Denn all die groben Stücke in der Sauce sorgen dafür, dass beim Pastawickeln ziemlich viel spritzt und kleckert. Ich esse diese Pasta im BH auf dem Sofa und empfehle Euch, das genau so zu tun.
Zutaten:
Ein Paket Linguine
Eine Dose Pelati (Dosentomaten)
Ein paar Zweige Thymian, abgestreift
Zwei mit dem Messer geplättete, geschälte Knoblauchzehen
Ein halbes Glas Kapern
Eine Handvoll schwarze Oliven, am Besten mit Kern gekauft und dann entkernt
Vier-Fünf Sardellenfilets
Ein dicker Schuss Olivenöl
Ein noch dickerer Schuss Rotwein
Salz, Pfeffer
Frische Basilikumblätter, ca. 20
Parmesan, wer will
Nudelwasser aufsetzen.
Olivenöl in einer Pfanne heiß werden lassen.
Entkernte Oliven, Thymian, Knoblauch, Kapern einrühren.
Dann die Sardellen dazu, bei etwas kleinerer Hitze schmilzen lassen.
Mit Rotwein ablöschen.
Die Tomaten ganz mit Saft dazuschütten, erst nach ca. 10 Minuten Kochzeit mit dem Pfannenwender zerdrücken.
Wenn das Nudelwasser kocht, kräftig salzen, dann Nudeln dazu. Die Nudeln nicht ganz bissfest kochen, sondern vorher abgießen, ein bisschen Nudelwasser mit einer Espressotasse auffangen.
Die Nudeln in die Pfanne zu der Sauce schütten, noch zwei-drei Minuten weiterköcheln lassen. Die Nudeln nehmen noch Sauce auf und werden gar.
Mit Salz und Pfeffer abschmecken, grob zerrupfte Basilikumblätter untermischen.
Wer möchte, kann noch Parmesan drüberreiben. Ich halte es mit der Regel, dass Pasta, in die Fisch kommt (und wenn es nur ein paar Sardellen sind) ohne Parmesan auskommt. Sollte die Pasta mit Sauce zu trocken sein, das aufgefangene Nudelwasser dazurühren.
Zutaten:
Ein Paket Linguine
Eine Dose Pelati (Dosentomaten)
Ein paar Zweige Thymian, abgestreift
Zwei mit dem Messer geplättete, geschälte Knoblauchzehen
Ein halbes Glas Kapern
Eine Handvoll schwarze Oliven, am Besten mit Kern gekauft und dann entkernt
Vier-Fünf Sardellenfilets
Ein dicker Schuss Olivenöl
Ein noch dickerer Schuss Rotwein
Salz, Pfeffer
Frische Basilikumblätter, ca. 20
Parmesan, wer will
Nudelwasser aufsetzen.
Olivenöl in einer Pfanne heiß werden lassen.
Entkernte Oliven, Thymian, Knoblauch, Kapern einrühren.
Dann die Sardellen dazu, bei etwas kleinerer Hitze schmilzen lassen.
Mit Rotwein ablöschen.
Die Tomaten ganz mit Saft dazuschütten, erst nach ca. 10 Minuten Kochzeit mit dem Pfannenwender zerdrücken.
Wenn das Nudelwasser kocht, kräftig salzen, dann Nudeln dazu. Die Nudeln nicht ganz bissfest kochen, sondern vorher abgießen, ein bisschen Nudelwasser mit einer Espressotasse auffangen.
Die Nudeln in die Pfanne zu der Sauce schütten, noch zwei-drei Minuten weiterköcheln lassen. Die Nudeln nehmen noch Sauce auf und werden gar.
Mit Salz und Pfeffer abschmecken, grob zerrupfte Basilikumblätter untermischen.
Wer möchte, kann noch Parmesan drüberreiben. Ich halte es mit der Regel, dass Pasta, in die Fisch kommt (und wenn es nur ein paar Sardellen sind) ohne Parmesan auskommt. Sollte die Pasta mit Sauce zu trocken sein, das aufgefangene Nudelwasser dazurühren.
Samstag, 13. März 2010
Donauwellen
Wer in den 70ern und 80ern in einer Kleinstadt aufgewachsen ist, kennt Donauwellen. Die meisten von uns haben sie seitdem aber leider nicht mehr gegessen. Dieser Kuchen ist wirklich kein bisschen raffiniert, elegant, interessant oder außergewöhnlich. Er ist einfach nur lecker, und es ist eine Menge davon da. Abgesehen von diesen beiden Vorteilen spricht für ihn, dass die dunkle, glänzende Schokoladenoberfläche zum Schluss eine tolle Dekorationsfläche hergibt (wir haben mal aus einer Donauwelle einen Gutschein für ein Take That-Konzert gemacht, KREISCH!), dass er einfach zu machen ist und dass er dank der Creme im Kühlschrank mehrere Tage lang lecker bleibt. Die Riesenmenge macht ihn außerdem zum perfekten Büro-Geburtstagskuchen. Ich muss aber warnen: wenn doch was übrig bleibt und man ihn einfriert, dann leidet die Schokoschicht darunter.
Meine Mutter hat irgendwann aufgehört, Donauwellen zu backen, weil ihr das zu viel Arbeit war. Ich verstehe zwar, was sie meint, aber zu viel Arbeit ist es eigentlich nicht, die Arbeit zieht sich nur leider ein bisschen. Wer in letzter Sekunde noch einen Geburtstagskuchen braucht, soll entweder einen kaufen oder Brownies backen, die gehen blitzschnell. Bei diesem Kuchen muss man erst die Teige backen, dann die Creme daraufstreichen und ganz zum Schluss den Schokoguss auftragen, und zwischen all diesen Schritten muss eine gewisse Zeit vergehen, sonst wird es nichts. Das kann schon mal sechs-sieben Stunden dauern.
Eine Frage, die ich bis jetzt noch nicht endgültig klären konnte, ist die: wohin mit dem übrigen Palmin? Ich habe sonst keine Verwendung dafür, und so viele Donauwellen backe ich nicht. Im Kühlschrank fängt es aber wie jedes Fett früher oder später an, nach Kühlschrank zu riechen. Kann man es einfrieren? Vielleicht versuche ich das mal.
ACHTUNG, Warnhinweis: die Zutaten sind diesmal über das ganze Rezept verteilt, weil ich keine Lust hatte, im Rezept zu erläutern, welche Butter und welcher Zucker gerade gemeint sind. Also erst das ganze Rezept lesen, die Kirschen nicht übersehen und dann einkaufen gehen!
Zutaten für den Teig:
250 Gramm weiche Butter
200 Gramm Zucker
6 Eier (Größe L)
350 Gramm Mehl
1 Päckchen Backpulver
1 Prise Salz
2 Eßlöffel Kakao
etwas Milch
Den Ofen auf 175° vorheizen. Ein möglichst tiefes Backblech mit Backpapier auslegen.
Alle Zutaten bis auf Milch und Kakao verrühren. Die Hälfte des Teiges auf das Backblech streichen, dann den restlichen Teig mit Milch und Kakao verrühren und auf dem hellen Teig verteilen. Falls der Teig von Anfang an ziemlich fest sein sollte, kann auch schon vor dem Kakao etwas Milch dazu. (Aber nicht zu viel, sonst schmeckt der Kuchen langweilig!)
2 große Gläser Sauerkirschen in einem Sieb abtropfen lassen, die Kirschen auf dem Teig verteilen und mit den Fingern ein bisschen festdrücken. Dann das Ganze 20 bis 30 Minuten backen, nach 15 Minuten die erste Stäbchenprobe! Das Blech auf einem Kuchenrost auskühlen lassen. Die Creme darf erst darauf verteilt werden, wenn der Kuchen auf Zimmertemperatur ist!
Zutaten für die Creme:
1 1/2 Liter Milch
4 Päckchen Puddingpulver Vanille
250 Gramm Zucker
1 Prise Salz
500 Gramm Butter in Stücken
2 Portionsstücke Palmin
Den Pudding wie auf der Packung angegeben kochen, nur eben mit mehr Pudding - das heißt, wir rühren das Puddingpulver mit etwas Milch und dem Zucker und Salz an, kochen den Rest der Milch auf, nehmen sie von der Kochplatte, rühren den angerührten Pudding ein und lassen das Ganze noch mal aufkochen. So lange der Pudding noch warm ist, die Butter und das Palmin einrühren. (Ich werfe immer das Ganze einfach in den Topf und komme fünf Minuten später wieder, wenn es geschmolzen ist. Zum Durchrühren nehme ich dann einen Pürierstab oder den Handmixer, man dreht sonst durch, weil es ewig dauert, bis Fett und Pudding vermischt sind.) Jetzt die Creme auf den abgekühlten Kuchen streichen. Diesmal muss der Kuchen samt Creme sogar noch kälter werden, also entweder im Winter auf den Balkon damit, oder in den Kühlschrank. Ich weiß natürlich nicht, ob das bei euch auch so ist, aber bei mir passt ein Backblech genau quer in ein Kühlschrankfach.
Zutaten für den Guss:
2 Tafeln Halbbitter-Schokolade (und für diesen Kuchen müssen wir ausnahmsweise mal nicht die feine 70%-Lindt kaufen, normale Zartbitter tut es auch)
1 Tafel Vollmilchschokolade
drei Portionsstückchen Palmin
Alle Zutaten zusammen schmelzen. (Ums Schokoladeschmelzen wird sonst viel Wirbel gemacht. Mir ist noch nie Schokolade angebrannt, und ich gehe manchmal sogar telefonieren, während sie auf dem Herd steht. Wenn Fett zusammen mit Schokolade schmilzt, ist es aber, so weit ich weiß, noch weniger brenzlig. Also nichts mit Wasserbad oder so, sondern nehmt einfach einen Kochtopf dafür und lasst die Temperatur möglichst niedrig. Alles wird gut.) Die dunkle, glänzende Mischung bis auf Handwärme abkühlen lassen (also so lange, bis ihr einen Finger reinstecken könnt und es sich nur noch lauwarm anfühlt). Das ist deshalb wichtig, weil sich sonst die heiße Schokolade mit der Creme vermischt und der Guss nicht schön glatt und dunkel, sondern marmoriert aussehen würde. Die handwarme Glasur auf dem Kuchen verteilen, kalt stellen. Wenn der Kuchen samt Glasur richtig kalt ist, könnt ihr die Oberfläche noch dekorieren: mit Zuckerschrift, mit Kerzen, mit...
Meine Mutter hat irgendwann aufgehört, Donauwellen zu backen, weil ihr das zu viel Arbeit war. Ich verstehe zwar, was sie meint, aber zu viel Arbeit ist es eigentlich nicht, die Arbeit zieht sich nur leider ein bisschen. Wer in letzter Sekunde noch einen Geburtstagskuchen braucht, soll entweder einen kaufen oder Brownies backen, die gehen blitzschnell. Bei diesem Kuchen muss man erst die Teige backen, dann die Creme daraufstreichen und ganz zum Schluss den Schokoguss auftragen, und zwischen all diesen Schritten muss eine gewisse Zeit vergehen, sonst wird es nichts. Das kann schon mal sechs-sieben Stunden dauern.
Eine Frage, die ich bis jetzt noch nicht endgültig klären konnte, ist die: wohin mit dem übrigen Palmin? Ich habe sonst keine Verwendung dafür, und so viele Donauwellen backe ich nicht. Im Kühlschrank fängt es aber wie jedes Fett früher oder später an, nach Kühlschrank zu riechen. Kann man es einfrieren? Vielleicht versuche ich das mal.
ACHTUNG, Warnhinweis: die Zutaten sind diesmal über das ganze Rezept verteilt, weil ich keine Lust hatte, im Rezept zu erläutern, welche Butter und welcher Zucker gerade gemeint sind. Also erst das ganze Rezept lesen, die Kirschen nicht übersehen und dann einkaufen gehen!
Zutaten für den Teig:
250 Gramm weiche Butter
200 Gramm Zucker
6 Eier (Größe L)
350 Gramm Mehl
1 Päckchen Backpulver
1 Prise Salz
2 Eßlöffel Kakao
etwas Milch
Den Ofen auf 175° vorheizen. Ein möglichst tiefes Backblech mit Backpapier auslegen.
Alle Zutaten bis auf Milch und Kakao verrühren. Die Hälfte des Teiges auf das Backblech streichen, dann den restlichen Teig mit Milch und Kakao verrühren und auf dem hellen Teig verteilen. Falls der Teig von Anfang an ziemlich fest sein sollte, kann auch schon vor dem Kakao etwas Milch dazu. (Aber nicht zu viel, sonst schmeckt der Kuchen langweilig!)
2 große Gläser Sauerkirschen in einem Sieb abtropfen lassen, die Kirschen auf dem Teig verteilen und mit den Fingern ein bisschen festdrücken. Dann das Ganze 20 bis 30 Minuten backen, nach 15 Minuten die erste Stäbchenprobe! Das Blech auf einem Kuchenrost auskühlen lassen. Die Creme darf erst darauf verteilt werden, wenn der Kuchen auf Zimmertemperatur ist!
Zutaten für die Creme:
1 1/2 Liter Milch
4 Päckchen Puddingpulver Vanille
250 Gramm Zucker
1 Prise Salz
500 Gramm Butter in Stücken
2 Portionsstücke Palmin
Den Pudding wie auf der Packung angegeben kochen, nur eben mit mehr Pudding - das heißt, wir rühren das Puddingpulver mit etwas Milch und dem Zucker und Salz an, kochen den Rest der Milch auf, nehmen sie von der Kochplatte, rühren den angerührten Pudding ein und lassen das Ganze noch mal aufkochen. So lange der Pudding noch warm ist, die Butter und das Palmin einrühren. (Ich werfe immer das Ganze einfach in den Topf und komme fünf Minuten später wieder, wenn es geschmolzen ist. Zum Durchrühren nehme ich dann einen Pürierstab oder den Handmixer, man dreht sonst durch, weil es ewig dauert, bis Fett und Pudding vermischt sind.) Jetzt die Creme auf den abgekühlten Kuchen streichen. Diesmal muss der Kuchen samt Creme sogar noch kälter werden, also entweder im Winter auf den Balkon damit, oder in den Kühlschrank. Ich weiß natürlich nicht, ob das bei euch auch so ist, aber bei mir passt ein Backblech genau quer in ein Kühlschrankfach.
Zutaten für den Guss:
2 Tafeln Halbbitter-Schokolade (und für diesen Kuchen müssen wir ausnahmsweise mal nicht die feine 70%-Lindt kaufen, normale Zartbitter tut es auch)
1 Tafel Vollmilchschokolade
drei Portionsstückchen Palmin
Alle Zutaten zusammen schmelzen. (Ums Schokoladeschmelzen wird sonst viel Wirbel gemacht. Mir ist noch nie Schokolade angebrannt, und ich gehe manchmal sogar telefonieren, während sie auf dem Herd steht. Wenn Fett zusammen mit Schokolade schmilzt, ist es aber, so weit ich weiß, noch weniger brenzlig. Also nichts mit Wasserbad oder so, sondern nehmt einfach einen Kochtopf dafür und lasst die Temperatur möglichst niedrig. Alles wird gut.) Die dunkle, glänzende Mischung bis auf Handwärme abkühlen lassen (also so lange, bis ihr einen Finger reinstecken könnt und es sich nur noch lauwarm anfühlt). Das ist deshalb wichtig, weil sich sonst die heiße Schokolade mit der Creme vermischt und der Guss nicht schön glatt und dunkel, sondern marmoriert aussehen würde. Die handwarme Glasur auf dem Kuchen verteilen, kalt stellen. Wenn der Kuchen samt Glasur richtig kalt ist, könnt ihr die Oberfläche noch dekorieren: mit Zuckerschrift, mit Kerzen, mit...
Donnerstag, 4. März 2010
Wirsingauflauf mit Speck
Komme ich zu spät für die Wirsingsaison? Ich glaube nicht, in den Läden liegt jedenfalls noch alles voll mit den Biestern. Und nach allem, was man hört, ist der Winter noch längst nicht vorbei. Manchmal kann man für mieses Wetter dankbar sein: bei strahlendem Sonnenschein habe ich weder Lust auf Wirsing noch auf Erbsensuppe.
Diesen Auflauf gab es bei uns zuhause immer dann, wenn die Lust meiner Mutter auf Wirsing größer war als ihr Widerwillen gegen unser Gejammer und Gemaule. Sie liebte Wirsing, wir hassten ihn, aber angesichts dessen, dass wir damals so gut wie jedes Nahrungsmittel hassten, war es dann auch schon fast egal. Was uns an diesem Auflauf ein bisschen tröstete, war der knusprige Speck obendrauf. Deshalb gab es einmal echten Krach: meine Mutter war bei einem anderen Metzger als sonst gewesen, der ihr wässrigeren Speck verkauft hatte, und im Ofen schrumpften die Scheiben so dermaßen zusammen, dass es so aussah, als hätte jemand zwei Drittel davon weggefressen. Die Hauptverdächtige war ich. Bei tausend anderen Gelegenheiten wäre der Verdacht gerechtfertigt gewesen, diesmal nicht. Es gab Geschrei und wütendes Geheule, und ich war fürchterlich in meiner Ehre gekränkt. Erst zwanzig Jahre später hat meine Mutter mir geglaubt, dass ich das mit dem Speck damals tatsächlich nicht war - tausend andere Sachen ja, aber das nicht.
Zutaten:
800 Gramm Wirsing (tut mir wirklich leid, aber von den meisten Wirsingköpfen wird da was übrig bleiben - wie wärs mit Kohlrouladen am nächsten Tag?)
1 kg mehlig kochende Kartoffeln
Salz
Fett für die Form
2-3 Zehen Knoblauch (je nachdem, wie groß die Zehen sind und wie viel Knoblauch man mag), fein geschnitten
200 g mittelalter Gouda
200 g Sahne
2 Eier (Größe L)
Muskatnuss
Pfeffer
1/2 EL getrockneter Majoran
300-400 Gramm Schinkenspeck oder Bacon in dünnen Scheiben
Den Ofen auf 200° vorheizen (Ober- und Unterhitze).
Die Wirsingblätter vom Kopf lösen, waschen und in Stücke zupfen. In einer Salatschleuder trockenschleudern, oder falls ihr keine habt, mit einem sauberen Geschirrtuch trockentupfen.
Die Kartoffeln schälen und in Scheiben schneiden (ca. 3 mm dick). Zuerst die Kartoffelscheiben in Salzwasser aufkochen lassen, nach sechs Minuten mit einem Schaumlöffel aus dem Wasser heben und den Wirsing in den Topf tun, ca. fünf Minuten kochen lassen. In die gefettete Auflaufform erst den Wirsing, dann die Kartoffeln füllen. Sahne, Gewürze, geriebenen Käse, Knoblauch und Eier mischen und über das Gemüse gießen. Nicht mit Gewürzen sparen, der Kohl und die Kartoffeln vertragen eine Menge! Allerdings beim Salz dran denken, dass noch der Speck dazukommt. 25 Minuten backen lassen, dann die Speckscheiben gleichmäßig auf den Auflauf ausbreiten und noch mal mindestens 20 Minuten backen - oder, bis der Speck schön braun und knusprig ist.
Diesen Auflauf gab es bei uns zuhause immer dann, wenn die Lust meiner Mutter auf Wirsing größer war als ihr Widerwillen gegen unser Gejammer und Gemaule. Sie liebte Wirsing, wir hassten ihn, aber angesichts dessen, dass wir damals so gut wie jedes Nahrungsmittel hassten, war es dann auch schon fast egal. Was uns an diesem Auflauf ein bisschen tröstete, war der knusprige Speck obendrauf. Deshalb gab es einmal echten Krach: meine Mutter war bei einem anderen Metzger als sonst gewesen, der ihr wässrigeren Speck verkauft hatte, und im Ofen schrumpften die Scheiben so dermaßen zusammen, dass es so aussah, als hätte jemand zwei Drittel davon weggefressen. Die Hauptverdächtige war ich. Bei tausend anderen Gelegenheiten wäre der Verdacht gerechtfertigt gewesen, diesmal nicht. Es gab Geschrei und wütendes Geheule, und ich war fürchterlich in meiner Ehre gekränkt. Erst zwanzig Jahre später hat meine Mutter mir geglaubt, dass ich das mit dem Speck damals tatsächlich nicht war - tausend andere Sachen ja, aber das nicht.
Zutaten:
800 Gramm Wirsing (tut mir wirklich leid, aber von den meisten Wirsingköpfen wird da was übrig bleiben - wie wärs mit Kohlrouladen am nächsten Tag?)
1 kg mehlig kochende Kartoffeln
Salz
Fett für die Form
2-3 Zehen Knoblauch (je nachdem, wie groß die Zehen sind und wie viel Knoblauch man mag), fein geschnitten
200 g mittelalter Gouda
200 g Sahne
2 Eier (Größe L)
Muskatnuss
Pfeffer
1/2 EL getrockneter Majoran
300-400 Gramm Schinkenspeck oder Bacon in dünnen Scheiben
Den Ofen auf 200° vorheizen (Ober- und Unterhitze).
Die Wirsingblätter vom Kopf lösen, waschen und in Stücke zupfen. In einer Salatschleuder trockenschleudern, oder falls ihr keine habt, mit einem sauberen Geschirrtuch trockentupfen.
Die Kartoffeln schälen und in Scheiben schneiden (ca. 3 mm dick). Zuerst die Kartoffelscheiben in Salzwasser aufkochen lassen, nach sechs Minuten mit einem Schaumlöffel aus dem Wasser heben und den Wirsing in den Topf tun, ca. fünf Minuten kochen lassen. In die gefettete Auflaufform erst den Wirsing, dann die Kartoffeln füllen. Sahne, Gewürze, geriebenen Käse, Knoblauch und Eier mischen und über das Gemüse gießen. Nicht mit Gewürzen sparen, der Kohl und die Kartoffeln vertragen eine Menge! Allerdings beim Salz dran denken, dass noch der Speck dazukommt. 25 Minuten backen lassen, dann die Speckscheiben gleichmäßig auf den Auflauf ausbreiten und noch mal mindestens 20 Minuten backen - oder, bis der Speck schön braun und knusprig ist.
Donnerstag, 18. Februar 2010
Kirschplotzer (auch Hotzenplotz genannt)
Es gibt ein paar wirklich scheußliche Gerichte, die für mich für immer untrennbar mit Studenten verbunden sein werden. Als ich studiert habe, hatten Studenten z.B. die Angewohnheit, sich gegenseitig einzuladen zu selbstgebackener Pizza. Zentimeterdicker, fader blöder Teig, bedeckt von salzloser Tomatensauce, kiloweise Gouda, Mais, Broccoli und Salami. Nicht schön, gar nicht schön. Ich hatte damals eine Mitbewohnerin aus dem Hotzenwald (wie sie mir erklärt hat, ist das so ziemlich die finsterste Gegend des Schwarzwaldes), die meistens vegetarische Pasten für sich und ihren Freund zusammenrührte. Aber ab und zu machte sie auch diesen Kirschplotzer. Ich habe irgendwann angefangen, ein bisschen an dem Rezept zu schrauben, die Mandelstifte oder den Kakao hat sie z.B. nicht reingetan. Auch dieser Kuchen war eine ganze Weile lang der Stammgeburtstagskuchen, zumindest in der großen WG. Was auf jeden Fall für ihn sprach, war, dass man ihn zu jeder Jahreszeit und aus Zutaten machen konnte, die man auf Vorrat anschaffen kann - gut für Menschen, die gerne mal den ganzen Tag im Schlafanzug verbringen und denen nicht zugemutet werden kann, sich nur für einen Sprint zum Supermarkt anzuziehen. Außerdem kann man ihn notfalls im Halbschlaf backen, und er schmeckt wirklich, wirklich gut.
Ich habe ein paar mal davon gehört, dass es unter dem Namen Kirschplotzer auch einen süßen, warmen Auflauf mit Kirschen gibt. Wer weiß, vielleicht finde ich eines Tages mehr darüber raus? Hier ist jetzt jedenfalls erst mal der Kuchen. (Obwohl ich nichts gegen süße Aufläufe habe, gibt es in meinem Leben trotzdem mehr Verwendung für Kuchen. Ich glaube, den meisten geht es genau so.)
Zutaten:
200 Gramm weiche Butter (plus ein bisschen für die Form)
180 Gramm Zucker
4 große Eier
100 Gramm Blockschokolade
125 Gramm gemahlene Haselnüsse
1 Teelöffel Zimt
2 Eßlöffel Kakao
1 Prise Salz
140 Gramm Mehl
1 Teelöffel Backpulver
1 halbes Tütchen Mandelsplitter
1 großes Glas Schattenmorellen, abgetropft
Puderzucker zum Dekorieren
Den Ofen auf 180° vorheizen (Ober- und Unterhitze).
Butter und Zucker cremig verrühren, die Eier nacheinander dazurühren. Die Blockschokolade mit einem großen Messer in grobe Stückchen hacken, Schokolade, Nüsse, Zimt, Kakao, Salz und Mandelsplitter unterrühren. Mehl mit Backpulver mischen, als letztes dazu. Wenn der Teig zu fest ist, kann auch noch ein kleiner Schuss Milch helfen.
Eine Springform mit Butter ausfetten. 2/3 des Teiges darin verstreichen, die Kirschen darauf verteilen und leicht in den Teig drücken. Dann den restlichen Teig darüberstreichen. Es macht überhaupt nichts, wenn einzelne Kirschen noch herauslugen!
Dann den Kuchen ca. 45 Minuten backen, nach 40 Minuten die erste Stäbchenprobe. (Ich habe auch schon Öfen erlebt, in denen der Kuchen fast eine Stunde gebraucht hat.)
Wenn der Kuchen abgekühlt ist, aus der Form lösen und mit Puderzucker bestäuben.
Ich habe ein paar mal davon gehört, dass es unter dem Namen Kirschplotzer auch einen süßen, warmen Auflauf mit Kirschen gibt. Wer weiß, vielleicht finde ich eines Tages mehr darüber raus? Hier ist jetzt jedenfalls erst mal der Kuchen. (Obwohl ich nichts gegen süße Aufläufe habe, gibt es in meinem Leben trotzdem mehr Verwendung für Kuchen. Ich glaube, den meisten geht es genau so.)
Zutaten:
200 Gramm weiche Butter (plus ein bisschen für die Form)
180 Gramm Zucker
4 große Eier
100 Gramm Blockschokolade
125 Gramm gemahlene Haselnüsse
1 Teelöffel Zimt
2 Eßlöffel Kakao
1 Prise Salz
140 Gramm Mehl
1 Teelöffel Backpulver
1 halbes Tütchen Mandelsplitter
1 großes Glas Schattenmorellen, abgetropft
Puderzucker zum Dekorieren
Den Ofen auf 180° vorheizen (Ober- und Unterhitze).
Butter und Zucker cremig verrühren, die Eier nacheinander dazurühren. Die Blockschokolade mit einem großen Messer in grobe Stückchen hacken, Schokolade, Nüsse, Zimt, Kakao, Salz und Mandelsplitter unterrühren. Mehl mit Backpulver mischen, als letztes dazu. Wenn der Teig zu fest ist, kann auch noch ein kleiner Schuss Milch helfen.
Eine Springform mit Butter ausfetten. 2/3 des Teiges darin verstreichen, die Kirschen darauf verteilen und leicht in den Teig drücken. Dann den restlichen Teig darüberstreichen. Es macht überhaupt nichts, wenn einzelne Kirschen noch herauslugen!
Dann den Kuchen ca. 45 Minuten backen, nach 40 Minuten die erste Stäbchenprobe. (Ich habe auch schon Öfen erlebt, in denen der Kuchen fast eine Stunde gebraucht hat.)
Wenn der Kuchen abgekühlt ist, aus der Form lösen und mit Puderzucker bestäuben.
Donnerstag, 4. Februar 2010
Tomatenquiche
Diese Quiche habe ich bestimmt schon zwanzig mal gebacken, und jedes Mal würde ich sie am liebsten im Freien auf einer Picknickdecke essen. Wirklich geschafft habe ich das erst zwei mal. Es regnet, es schneit, es ist Februar, ich bin müde oder Kilometer vom nächsten Baum entfernt, ich habe zu großen Hunger, um mit der Quiche auch nur die Küche zu verlassen, geschweige denn die Wohnung. Aber auch, wenn es nur fürs Sofa vorm Fernseher reicht, fühlt sie sich doch für mich jedes Mal irgendwie picknickig an.
Zutaten:
1/2 Paket Tiefkühl-Blätterteig
500 g reife Tomaten
3 Eier
je 1 gute Prise Salz und Pfeffer
eine Handvoll frisches Basilikum
1 Knoblauchzehe
1 Becher Creme fraiche
1 Eßlöffel geschmolzene Butter
eine Handvoll geriebener Käse (am liebsten Greyerzer, Gouda geht aber auch)
Die Blätterteigplatten auf der Arbeitsplatte nebeneinander auslegen, so dass sie schneller auftauen. Dann wieder übereinanderlegen, mit etwas Mehl bestäuben (auch die Arbeitsplatte) und mit einem Nudelholz auf die Größe einer Springform ausrollen. Die Springform nicht fetten, mit dem Teig auslegen und dabei einen schmalen Rand (ca. 2-3 cm hoch) bilden. Den Backofen auf 200° vorheizen (Ober- und Unterhitze).
Die Tomaten waschen, den Stielansatz herausschneiden und die Tomaten halbieren. Über dem Waschbecken mit den Fingern die Kerne und den Glibber herausdrücken. Die ausgequetschten Tomaten in kleine Stückchen schneiden, ruhig kreuz und quer und unordentlich. Die Knoblauchzehe schälen und halbieren, mit den Schnittstellen eine Rührschüssel ausreiben. Darin die Eier mit Salz, Pfeffer und gehacktem Basilikum schaumig rühren, Creme fraiche und Butter unterrühren. Das Tomatenfleisch untermischen, alles auf dem vorbereiteten Teig verteilen. Den Käse darüberstreuen. Im Ofen auf mittlerer Schiene ca. 10 Minuten lang bei 200° backen, dann die Hitze auf 180° herunterdrehen und noch mal 25 Minuten lang backen. Danach auf einem Rost kurz abkühlen lassen, den Rand der Springform lösen, aber ich würde mir nicht die Mühe machen, die Quiche auch vom Boden zu lösen - lieber auf dem Boden in Stücke schneiden und die Stücke einzeln mit dem Tortenheber abheben.
Lauwarm schmeckt sie am Besten!
Diese Quiche reicht als Vorspeise für vier, als Hauptgang für zwei, und ich muss zugeben, ich hab sie auch schon mal ganz alleine gegessen!
Zutaten:
1/2 Paket Tiefkühl-Blätterteig
500 g reife Tomaten
3 Eier
je 1 gute Prise Salz und Pfeffer
eine Handvoll frisches Basilikum
1 Knoblauchzehe
1 Becher Creme fraiche
1 Eßlöffel geschmolzene Butter
eine Handvoll geriebener Käse (am liebsten Greyerzer, Gouda geht aber auch)
Die Blätterteigplatten auf der Arbeitsplatte nebeneinander auslegen, so dass sie schneller auftauen. Dann wieder übereinanderlegen, mit etwas Mehl bestäuben (auch die Arbeitsplatte) und mit einem Nudelholz auf die Größe einer Springform ausrollen. Die Springform nicht fetten, mit dem Teig auslegen und dabei einen schmalen Rand (ca. 2-3 cm hoch) bilden. Den Backofen auf 200° vorheizen (Ober- und Unterhitze).
Die Tomaten waschen, den Stielansatz herausschneiden und die Tomaten halbieren. Über dem Waschbecken mit den Fingern die Kerne und den Glibber herausdrücken. Die ausgequetschten Tomaten in kleine Stückchen schneiden, ruhig kreuz und quer und unordentlich. Die Knoblauchzehe schälen und halbieren, mit den Schnittstellen eine Rührschüssel ausreiben. Darin die Eier mit Salz, Pfeffer und gehacktem Basilikum schaumig rühren, Creme fraiche und Butter unterrühren. Das Tomatenfleisch untermischen, alles auf dem vorbereiteten Teig verteilen. Den Käse darüberstreuen. Im Ofen auf mittlerer Schiene ca. 10 Minuten lang bei 200° backen, dann die Hitze auf 180° herunterdrehen und noch mal 25 Minuten lang backen. Danach auf einem Rost kurz abkühlen lassen, den Rand der Springform lösen, aber ich würde mir nicht die Mühe machen, die Quiche auch vom Boden zu lösen - lieber auf dem Boden in Stücke schneiden und die Stücke einzeln mit dem Tortenheber abheben.
Lauwarm schmeckt sie am Besten!
Diese Quiche reicht als Vorspeise für vier, als Hauptgang für zwei, und ich muss zugeben, ich hab sie auch schon mal ganz alleine gegessen!
Dienstag, 2. Februar 2010
Jensentorte
Eine Torte ist so ziemlich das Letzte, was ich normalerweise backen würde. Und dann auch noch eine, die aus verschiedenen Sorten Teig besteht. Dieses Rezept dürfte also eigentlich gar nicht hier stehen. Aber mein Pech ist, dass ich die Torte gegessen habe, bevor ich sie selbst backen musste, und jetzt weiß ich, wie sie schmeckt, und muss mich deshalb ab und zu dazu zwingen, mich mit Baiser und Schichten und zwei Springformen abzuplagen. Außerdem enthält diese Torte Stachelbeeren, dann bin ich sowieso machtlos. Lasst uns also für ein paar Stunden so tun, als würden wir ein Leben führen, in dem Tischdecken, Kuchengabeln, Tortenplatten und Sonntagsgeschirr eine Rolle spielen.
Zutaten für die Rührteigböden:
100 g zimmerwarme, weiche Butter
100 g Zucker
150 g Mehl
1 Vanillezucker
1 Teel. Backpulver
4 Eigelb
Den Ofen auf 175° (Ober- und Unterhitze) vorheizen. Alle Zutaten zu einem glatten Teig verrühren, auf zwei gefettete und gemehlte Springformen verteilen. Noch nicht in den Ofen, sondern erst das Baiser zubereiten.
Zutaten für Baiser:
4 Eiweiße
150 g Zucker
Prise Salz
1 Päckchen gehobelte Mandeln
Die Eiweiße mit Zucker und Salz sehr steif schlagen. Auf die beiden Rührteig-Böden streichen, mit Mandelblättchen bestreuen, das Ganze bei 175° 30 Minuten backen. Nach kurzem Abkühlen den einen der Böden in 16 Tortenstücke vorschneiden.
Den anderen Boden vorsichtig umdrehen, so dass die Mandeln nach unten zeigen.
Zutaten zum Füllen:
1-2 Gläser abgetropfte, eingemachte Stachelbeeren (je nach Größe der Gläser)
1/4 Liter von dem aufgefangenen Stachelbeersaft
hellen Tortenguss
1/2 Liter Schlagsahne
Sahnesteif
Die Sahne mit dem Sahnesteif schlagen. Den Stachelbeersaft mit Tortenguss so andicken, wie es auf der Tortengusspackung steht. Die abgetropften Stachelbeeren auf den umgedrehten Boden verteilen, darauf den Tortenguss. Dann vorsichtig die steifgeschlagene Sahne darauf verteilen. Jetzt die 16 vorgeschnittenen Tortenstücke mit den Mandeln nach oben darauf setzen.
Ein Berg von einer Torte! Am Besten eine Ablage aus dem Kühlschrank nehmen, damit sie Platz darin hat!
Zutaten für die Rührteigböden:
100 g zimmerwarme, weiche Butter
100 g Zucker
150 g Mehl
1 Vanillezucker
1 Teel. Backpulver
4 Eigelb
Den Ofen auf 175° (Ober- und Unterhitze) vorheizen. Alle Zutaten zu einem glatten Teig verrühren, auf zwei gefettete und gemehlte Springformen verteilen. Noch nicht in den Ofen, sondern erst das Baiser zubereiten.
Zutaten für Baiser:
4 Eiweiße
150 g Zucker
Prise Salz
1 Päckchen gehobelte Mandeln
Die Eiweiße mit Zucker und Salz sehr steif schlagen. Auf die beiden Rührteig-Böden streichen, mit Mandelblättchen bestreuen, das Ganze bei 175° 30 Minuten backen. Nach kurzem Abkühlen den einen der Böden in 16 Tortenstücke vorschneiden.
Den anderen Boden vorsichtig umdrehen, so dass die Mandeln nach unten zeigen.
Zutaten zum Füllen:
1-2 Gläser abgetropfte, eingemachte Stachelbeeren (je nach Größe der Gläser)
1/4 Liter von dem aufgefangenen Stachelbeersaft
hellen Tortenguss
1/2 Liter Schlagsahne
Sahnesteif
Die Sahne mit dem Sahnesteif schlagen. Den Stachelbeersaft mit Tortenguss so andicken, wie es auf der Tortengusspackung steht. Die abgetropften Stachelbeeren auf den umgedrehten Boden verteilen, darauf den Tortenguss. Dann vorsichtig die steifgeschlagene Sahne darauf verteilen. Jetzt die 16 vorgeschnittenen Tortenstücke mit den Mandeln nach oben darauf setzen.
Ein Berg von einer Torte! Am Besten eine Ablage aus dem Kühlschrank nehmen, damit sie Platz darin hat!
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